AIRTIME Review: ROCKHARD

AIRTIME Review: ROCKHARD

ROCKHARD ::: 9 Punkte
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Wie Rik Emmett letztes Jahr bereits am Rande seines BYH-Auftritts zu Protokoll gab, hat er nach langen Jahren in der Akustik- und Jazz-Ecke nun wieder Bock auf Rock, weshalb er zusammen mit Von-Groove-Drummer und –Sänger Michael Shotton das Projekt AIRTIME gründete. Die spontane Entstehung des Albums ohne einengendes Konzept wird schnell deutlich, denn die beiden reiferen Herren spielen alles, was Spaß macht. Mit ´Code 9´ gibt es einen funky Fuison-Rocker, mit ´Find Your Way´ feinen AOR, mit ´Edge Of Your Mind´ jazzigen Prog und mit ´Addicted´ hart rockenden Blues. Es regiert die Abwechslung, wobei die Handschrift des ehemaligen Triumph-Masterminds, der bei allen Songs den Lead-Gesang übernommen hat, stets unverkennbar ist. Besonders bei dem fragilen ´Moving Day´ (könnte auch auf "Just A Game" sein), dem kunstvollen ´Liberty´ (im Stil von „Thunder Seven“) und dem göttlichen ´River Runs Deep´ (zwischen „Never Surrender“ und „The Sport Of Kings“ angesiedelt) werden starke Assoziationen an seine alte Band geweckt. Ganz großes Kino!

MARCUS SCHLEUTERMANN


 

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