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 | SYLVAN - Presets |
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VÖ: 19. Februar 2007
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Stil: Prog Rock
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BNR: 10313
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SYLVAN - Presets
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Nach dem durschlagenden Erfolg ihrer letzten CD "Posthumous Silence" kommt nun endlich das lang erwartete neue Studioalbum der Hamburger Band SYLVAN.
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"Presets" enthält zwölf hoch emotionale Songs, die nicht zuletzt durch ihre Vielseitigkeit zu überzeugen wissen.
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Große Refrains treffen auf minimalistische Passagen, treibende Rythmenauf schwebende Klangwelten, atmosphärischer Gesang auf große Chöre !
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Und dabei gelingt es SYLVAN wie nie zuvor, eingängige Melodien und kompakte Songstrukturen mit ihren progressiven Wurzeln perfekt zu verschmelzen.
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Rock Hard : 8,5 von 10 Punkte
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TRACKLISTING
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01. One step beyond
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02. Signed away
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03. For one day
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04. Former life
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05. On the verge of tears
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06. When the leaves fall down
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07. Words from another day
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08. Cold suns
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09. Hypnotized
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10. Heal
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11. Transitory times
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12. Presets
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THE BAND
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Biografie
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SYLVAN Bandbiographie (Stand 2006)
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Die persönliche Sylvan-Geschichte vieler Fans beginnt mit "Posthumous Silence". Kein anderes Album der Band hat so viele unverbindliche "Mal-Reinhörer" sofort zu begeisterten Anhängern gemacht. Immer wieder sind in einschlägigen Foren Sätze zu lesen wie "Ich kannte die Band bisher gar nicht, und dann habe ich die auf dem Festival gehört und das hat mich umgehauen." Auch die Kritiker der Prog-Magazine sind begeistert und vergeben reihenweise Spitzenbewertungen.
Doch "Posthumous Silence" ist keineswegs ein furioses Debüt, sondern ein Meilenstein in einer langen Geschichte, die bis ins Jahr 1991 zurück reicht: Damals gründeten Keyboarder Volker Söhl, Gitarrist Kay Söhl und Drummer Matthias Harder in Hamburg eine Schülerband. Sänger und Bassist war zunächst Marko Heisig, der aber die Band schon bald wieder verließ, um sich anderen Projekten zu widmen. Als 1995 Marco Glühmann in die damals noch "Chamäleon" heißende Band einstieg, hatten Matthias Harder und die Söhl-Zwillinge endlich die charismatische Stimme gefunden, nach der sie so lange gesucht hatten. Zusammen tauften sie die Band nach dem Waldgott Silvanus auf ihren heutigen Namen um.
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Von Beginn an hatten sich die Bandgründer opulenten Kompositionen und einer epischen Erzählweise nach dem Vorbild von Marillion, Genesis, Queen und Pink Floyd verschrieben, und diesem Stil blieben sie auch unter ihrem neuen Namen treu. Das zeigte sich eindrucksvoll, als Sylvan 1999 ihr Debütalbum "Deliverance" veröffentlichten, bei dem fünf von acht Stücken knapp zehn Minuten oder länger dauern und entsprechend vielschichtig sind.
Angespornt von positiven Kritiken und dem Erfolg der Scheibe legten Sylvan schon im Mai 2000 "Encounters" nach, die wesentlich reifer und härter war als ihr Vorgänger. Neben zwei eigenständigen Stücken (darunter "No way out", zu dem es auf der CD als besonderes Bonbon auch ein Video gibt) steht der aus zehn Teilen zusammengesetzte Titelsong, der sich mit dem Kreislauf des Lebens im weitesten Sinne beschäftigt.
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Waren bis dahin verschiedene Bassisten nach Bedarf verpflichtet worden, machte im Frühjahr 2000 Sebastian Harnack die aktuelle Besetzung von Sylvan als fester "Basser" komplett – rechtzeitig zur Encounters-Tour, die sich bis ins Frühjahr 2002 erstreckte. Nicht nur in Deutschland begeisterten die Fünf ihr Publikum, sondern auch auf vielen Festivals in mehreren europäischen Ländern und sogar in Mexiko. Ein weiterer Höhepunkt war die Aufführung von "Encounters: Das Rockballett" mit dem "New Dance Project".
Im Oktober 2002 veröffentlichten Sylvan mit "Artificial Paradise" ihr drittes Album, dessen 20-minütiger Titelsong bis heute zu den absoluten Favoriten der Fans zählt. Auch die Kritiker der Prog-Magazine bescheinigten besonders diesem Stück überdurchschnittlich hohe Qualität und würdigten die Entwicklung, die Sylvan von CD zu CD gemacht hatte. Wenn auch "Artificial Paradise" kein Konzeptalbum im strengen Sinne ist, so beschäftigen sich doch alle Songs mit dem gleichen Thema: der Oberflächlichkeit, Falschheit und Gier in der Gesellschaft.
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Von jeher hatten Sylvan nur wenig Kompetenzen aus der Hand gegeben; doch ihr viertes Album "X-Rayed" produzierten die Fünf schließlich ebenso wie alle folgenden ganz in Eigenregie. Auch bei dieser CD, auf der Sylvan rauer und düsterer klingen als auf dem Vorgänger, haben die Songs eine thematische Klammer: Sie erzählen alle davon, wie ein Mensch auf sehr persönliche Weise versucht, mit einer emotional belastenden Situation fertig zu werden. Der Release-Party im April 2004 folgte eine umfangreiche Tour durch Deutschland und Europa (bis Ende 2005), aus der zwei Highlights herausragen: Der Auftritt beim "Rites of Spring Festival" im amerikanischen Phoenixville und der Support von Marillion im Kölner E-Werk.
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Diese Höhepunkte gaben Sylvan den nötigen Auftrieb, das härteste Jahr ihrer Geschichte zu bewältigen. Denn die gleichzeitige Produktion von zwei Alben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, brachte einen fast nicht zu bewältigenden Arbeitsaufwand mit sich. Doch als die Fünf dann im April 2006 mit "Posthumous Silence" die erste der beiden CDs veröffentlichten, wurden sie für ihre Mühen durch die überwältigend positive Resonanz mehr als belohnt.
Der Grad der Begeisterung hat Sylvan selbst etwas überrascht, denn bis dahin hatte sich der heute erkennbare neue Trend zu Konzeptalben noch nicht abgezeichnet. Auch das Thema der CD – ein Vater liest im Tagebuch seiner offenbar verstorbenen Tochter und erkennt erstmals das Ausmaß ihrer Verzweiflung – sowie die Komplexität der Kompositionen wären durchaus geeignet zu verschrecken. Stattdessen schaffen es sowohl die Musik als auch die Texte, die Hörer sofort zu fesseln und jeden auf seine Weise im Innersten zu berühren.
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Damit hat "Posthumous Silence" schon geschafft, was eigentlich die Aufgabe der nächsten CD namens "Presets" sein sollte – nämlich die Musik von Sylvan einem größeren Kreis von Rockfans bekannt zu machen. Aber wer weiß? Das am 19. Februar 2007 erscheinende Album mit seinen kürzeren und eingängigeren Stücken ist so anders als "Posthumous Silence", dass damit vielleicht wieder ganz neue Fans gewonnen werden, für die ihre persönliche Sylvan-Geschichte dann eben mit "Presets" beginnt.
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Diskografie
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2006 "Posthumous Silence" Bnr. 10298
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2004 "X-Rayed" Bnr.10256
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2002 "Artificial Paradise" Bnr.10298 ,
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2000 "Encounters" Bnr.10271
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1999 "Deliverance" Bnr.10247
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Homepage
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Druckbare Version
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